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Erstes Theorie trifft Praxis-Forum der Röchling Stiftung in Mannheim

Engagement als Brücke in die Gesellschaft: Geflüchteten Menschen, die sich bürgerschaftlich engagieren, fällt es oft leichter, in neuer Umgebung Fuß zu fassen. Dies ist das zentrale Ergebnis zweier Studien des Berliner Maecenata Instituts. Die Untersuchungen wurden von der Röchling Stiftung gefördert. Die Ergebnisse wurden beim Theorie trifft Praxis-Forum "Die schaffen das!" debattiert.

DIE schaffen das! Theorie trifft Praxis-Forum

DIE schaffen das! Zivilgesellschaft, Verwaltung und engagierte Geflüchtete im  Zusammenspiel weiterführendes Theorie trifft Praxis-Forum zu den Auswertungen und Erfahrungen der Projekte „Engagiert in neuer Umgebung“ und „Zivilgesellschaft im Wandel“ Das Maecenata Institut und die Röchling Stiftung haben das zivilgesellschaftliche Engagement für und von Geflüchteten in Kommunen untersucht. Bei unvorhergesehenen Ereignissen, wie der vermehrten Ankunft von Geflüchteten in Kommunen, ist lokales zivilgesellschaftliches Engagement besonders wertvoll. Wir möchten Ihnen die Ergebnisse unserer beiden Projekte vorstellen und mit Ihnen darüber sprechen, ob sich Lerneffekte aus dem zivilgesellschaftlichen Engagement im Kontext Flucht und Migration auf andere gesellschaftliche Akutsituationen übertragen lassen: Konkret möchten wir fragen: Wie kann das Engagement der Zivilgesellschaft helfen, unvorhergesehene Ereignisse besser zu bewältigen? Wie kann die Zusammenarbeit zwischen kommunalen Verwaltungen und zivilgesellschaftlichen Gruppen verbessert werden? Wie können durch Engagement Brücken in die Gesellschaft gebaut werden? Welche Relevanz hat das Engagement von Geflüchteten selbst? Wir hoffen, dass unser Theorie trifft Praxis-Forum Raum für spannende Begegnungen und Gespräche bieten wird und freuen uns auf Sie! Programm Donnerstag, 22. Februar 2018 12 Uhr Ankunft und Imbiss 13 Uhr Begrüßung • Annunziata Gräfin Hoensbroech (Röchling [...]

Strahlemann Stiftung, Talent Company

Strahlemann Stiftung, Talent Company Fast die Hälfte aller Schülerinnen und Schüler in Deutschland sehen dem Ende ihrer Schulzeit ratlos entgegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Allensbach-Studie. Sie fühlen sich nicht ausreichend über ihre beruflichen Möglichkeiten informiert, konkrete Perspektiven fehlen. Zudem erhalten gering qualifizierte Schülerinnen und Schüler erst gar keine Chance. Hauptschulabsolventen bleiben zwei von drei möglichen Lehrstellen verwehrt. 150.000 Jugendliche starten jedes Jahr ganz ohne Abschluss ins Berufsleben. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind gleich null. Andererseits konnte 2015 ein Drittel der Unternehmen ihre Ausbildungsstellen nicht besetzen - fast dreimal so viele wie vor zehn Jahren. Die Gründe sind vielfältig: eine zunehmende Akademisierung und demografische Faktoren spielen eine Rolle. Unternehmer und Ausbildungsleiter suchen nach Möglichkeiten, Schüler bereits frühzeitig vor dem Schulabschluss an Unternehmen zu binden. Während das Institut der deutschen Wirtschaft für 2020 deutschlandweit einen Fachkräftemangel von rund 1,3 Millionen voraussagt, stellen immer mehr Betriebe ihre Ausbildungsprogramme ein. Die Talent Company der Strahlemann-Stiftung bietet konkrete Unterstützung bei der schulischen Berufsorientierung. Ein Raum für Treffen zwischen Schülern und Unternehmern wurde eingerichtet.  Darüber hinaus vernetzen sich die Beteiligten, so dass Transparenz und direkte Kontakte die Berufsorientierung erleichtern. Die Erfahrung lehrt, dass dies besonders für Jugendliche mit [...]

Deutsche Universitätsstiftung, Stipendiatenprogramme TANDEM & WELCOME

Deutsche Universitätsstiftung, Stipendiatenprogramme TANDEM & WELCOME Laut aktuellen Untersuchungen haben es Bildungsaufsteiger, die so genannten „First Generation Students“, in Deutschland trotz aller Durchlässigkeit des Bildungssystems besonders schwer. So unter anderem die Ergebnisse der Studie „Bildung auf einem Blick 2014“ der OECD oder der Exmatrikulationsbefragung 2015 der Universität Konstanz. Fehlende Hilfe und Unterstützung  erschweren es ihnen häufig, sich in einer fremden akademischen Welt zurechtzufinden. Mit dem Stipendiatenprogramm TANDEM richtet sich die Deutsche Universitätsstiftung an Studenten aus Nichtakademikerfamilien, oftmals mit Migrationshintergrund, und vermittelt ihnen während ihres Erststudiums einen Mentor, der ihnen bei allen Fragen rund ums Studium hilfreich zur Seite steht. Das Programm WELCOME wurde ergänzend für in Deutschland lebende Bachelor-Studenten aus Flüchtlingsgebieten entwickelt. Die Programme zeichnen sich besonders dadurch aus, dass den Stipendiaten ein 1:1-Mentoring durch einen fach- und studienortnahen Hochschullehrer vermittelt wird. Die Mentoren übernehmen ihre Stipendiaten als akademische Patenkinder und ermöglichen ihnen einen regelmäßigen studienbegleitenden Austausch. Sowohl bei organisatorischen als auch disziplinären Fragen fungieren sie als Ansprechpartner. Fachliche Diskussionen fördern den Erhalt und die Steigerung der Begeisterung für das akademische Studieren und das gewählte Studienfach. Die Stipendiaten werden von ihren Mentoren angeregt, stets über den Tellerrand hinaus zu blicken, bekommen qualifizierte Unterstützung bei [...]

„Hybride Werkstoffe und Bauteile für den Maschinen- und Anlagenbau“, TU Chemnitz

"Hybride Werkstoffe und Bauteile für den Maschinen- und Anlagenbau", Technische Universität Chemnitz Seit mehreren Jahren fördern wir das Forschungsprojekt „Hybride Werkstoffe und Bauteile für den Maschinen- und Anlagenbau“ der Fakultät für Maschinenbau der Technischen Universität Chemnitz. Einige Ergebnisse der im Rahmen dieses Projektes durchgeführten Untersuchungen sind in die Dissertationsschrift von Dr.-Ing. Ralf Bartsch, Chemnitz, eingeflossen. Seine Arbeit befasst sich mit der thermischen Analyse von Gleitketten-Fördersystemen sowie den darin eingesetzten thermoplastischen Kunststoff-Kunststoff-Gleitpaarungen. Aus den Untersuchungsergebnissen konnte Herr Bartsch ein thermisches Auslegungskriterium für Kunststoff-Kunststoff-Gleitpaarungen ableiten, welches sowohl auf Gleitketten-Förderer als auch perspektivisch auf ähnliche tribologische Systeme übertragbar ist. Die im Juni 2017 eingereichte Dissertationsschrift von Ralf Bartsch ist im Volltext abrufbar.

A Plastic Ocean – Interview mit Filmemacher Craig Leeson

A Plastic Ocean ist eine Abenteuerdokumentation, die in vier Jahren Drehzeit an über 20 Locations entstanden ist. Craig Leeson und Tanya Streeter haben mit einem Team internationaler Wissenschaftler die Ursachen und die Konsequenzen der Vermüllung unserer Ozeane mit Plastik dokumentiert. Sie zeigen aber auch Lösungen auf.

Bayerisches Rotes Kreuz, Traumabetreuung von Kindern, Fortbildung

Bayerisches Rotes Kreuz, Traumabetreuung von Kindern, Fortbildung Syrien, Afghanistan, Somalia, Irak – tagtäglich werden wir mit den Bildern von grausigen Kriegsschauplätzen konfrontiert. Den Menschen bleibt nur die Flucht – vor Tod, Gewalt, Vertreibung und Hunger. Viele von ihnen haben Schutz in Deutschland gefunden. Doch insbesondere für Kinder sind die schrecklichen Erlebnisse schwer zu bewältigen. Nicht wenige von ihnen leiden an posttraumatischen Belastungsstörungen, die bedeutende Auswirkungen auf ihr soziales Verhalten haben können: sie sind ängstlich, traurig, schreckhaft, aggressiv oder ziehen sich völlig zurück. Auch körperliche Symptome wie Schlafstörungen, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit oder Kopfschmerzen sind keine Seltenheit. Die verletzten kleinen Seelen stellen das pädagogische Fachpersonal deutscher Kindertagesstätten vor große Herausforderungen. Die modulare Fortbildung „(Traumatisierte) Flüchtlingskinder in der Kindertagesstätte“ des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) vermittelt Erziehern und Erzieherinnen allgemeine Grundlagen der Traumapädagogik, Bindungstheorie und Resilienzstärkung. Sie erhalten wertvolle Handlungstipps für den Umgang mit den Kindern und lernen bestimmte Verhaltensweisen als Folge des Traumas zu erkennen. So können sie die Mädchen und Jungen zukünftig bei der Verarbeitung unterstützen. Auch Informationen über die Länder und Kulturen oder die Fluchtgründe sind Teil der Weiterbildungsmaßnahme. Kindertageseinrichtungen sind eine wichtige Unterstützung bei der Eingewöhnung und Integration von Familien mit Migrationshintergrund. [...]

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