Frühere Kooperationen

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DIE schaffen das! Theorie trifft Praxis-Forum

DIE schaffen das! Zivilgesellschaft, Verwaltung und engagierte Geflüchtete im  Zusammenspiel weiterführendes Theorie trifft Praxis-Forum zu den Auswertungen und Erfahrungen der Projekte „Engagiert in neuer Umgebung“ und „Zivilgesellschaft im Wandel“ Das Maecenata Institut und die Röchling Stiftung haben das zivilgesellschaftliche Engagement für und von Geflüchteten in Kommunen untersucht. Bei unvorhergesehenen Ereignissen, wie der vermehrten Ankunft von Geflüchteten in Kommunen, ist lokales zivilgesellschaftliches Engagement besonders wertvoll. Wir möchten Ihnen die Ergebnisse unserer beiden Projekte vorstellen und mit Ihnen darüber sprechen, ob sich Lerneffekte aus dem zivilgesellschaftlichen Engagement im Kontext Flucht und Migration auf andere gesellschaftliche Akutsituationen übertragen lassen: Konkret möchten wir fragen: Wie kann das Engagement der Zivilgesellschaft helfen, unvorhergesehene Ereignisse besser zu bewältigen? Wie kann die Zusammenarbeit zwischen kommunalen Verwaltungen und zivilgesellschaftlichen Gruppen verbessert werden? Wie können durch Engagement Brücken in die Gesellschaft gebaut werden? Welche Relevanz hat das Engagement von Geflüchteten selbst? Wir hoffen, dass unser Theorie trifft Praxis-Forum Raum für spannende Begegnungen und Gespräche bieten wird und freuen uns auf Sie! Programm Donnerstag, 22. Februar 2018 12 Uhr Ankunft und Imbiss 13 Uhr Begrüßung • Annunziata Gräfin Hoensbroech (Röchling [...]

Strahlemann Stiftung, Talent Company

Strahlemann Stiftung, Talent Company Fast die Hälfte aller Schülerinnen und Schüler in Deutschland sehen dem Ende ihrer Schulzeit ratlos entgegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Allensbach-Studie. Sie fühlen sich nicht ausreichend über ihre beruflichen Möglichkeiten informiert, konkrete Perspektiven fehlen. Zudem erhalten gering qualifizierte Schülerinnen und Schüler erst gar keine Chance. Hauptschulabsolventen bleiben zwei von drei möglichen Lehrstellen verwehrt. 150.000 Jugendliche starten jedes Jahr ganz ohne Abschluss ins Berufsleben. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind gleich null. Andererseits konnte 2015 ein Drittel der Unternehmen ihre Ausbildungsstellen nicht besetzen - fast dreimal so viele wie vor zehn Jahren. Die Gründe sind vielfältig: eine zunehmende Akademisierung und demografische Faktoren spielen eine Rolle. Unternehmer und Ausbildungsleiter suchen nach Möglichkeiten, Schüler bereits frühzeitig vor dem Schulabschluss an Unternehmen zu binden. Während das Institut der deutschen Wirtschaft für 2020 deutschlandweit einen Fachkräftemangel von rund 1,3 Millionen voraussagt, stellen immer mehr Betriebe ihre Ausbildungsprogramme ein. Die Talent Company der Strahlemann-Stiftung bietet konkrete Unterstützung bei der schulischen Berufsorientierung. Ein Raum für Treffen zwischen Schülern und Unternehmern wurde eingerichtet.  Darüber hinaus vernetzen sich die Beteiligten, so dass Transparenz und direkte Kontakte die Berufsorientierung erleichtern. Die Erfahrung lehrt, dass dies besonders für Jugendliche mit [...]

Deutsche Universitätsstiftung, Stipendiatenprogramme TANDEM & WELCOME

Deutsche Universitätsstiftung, Stipendiatenprogramme TANDEM & WELCOME Laut aktuellen Untersuchungen haben es Bildungsaufsteiger, die so genannten „First Generation Students“, in Deutschland trotz aller Durchlässigkeit des Bildungssystems besonders schwer. So unter anderem die Ergebnisse der Studie „Bildung auf einem Blick 2014“ der OECD oder der Exmatrikulationsbefragung 2015 der Universität Konstanz. Fehlende Hilfe und Unterstützung  erschweren es ihnen häufig, sich in einer fremden akademischen Welt zurechtzufinden. Mit dem Stipendiatenprogramm TANDEM richtet sich die Deutsche Universitätsstiftung an Studenten aus Nichtakademikerfamilien, oftmals mit Migrationshintergrund, und vermittelt ihnen während ihres Erststudiums einen Mentor, der ihnen bei allen Fragen rund ums Studium hilfreich zur Seite steht. Das Programm WELCOME wurde ergänzend für in Deutschland lebende Bachelor-Studenten aus Flüchtlingsgebieten entwickelt. Die Programme zeichnen sich besonders dadurch aus, dass den Stipendiaten ein 1:1-Mentoring durch einen fach- und studienortnahen Hochschullehrer vermittelt wird. Die Mentoren übernehmen ihre Stipendiaten als akademische Patenkinder und ermöglichen ihnen einen regelmäßigen studienbegleitenden Austausch. Sowohl bei organisatorischen als auch disziplinären Fragen fungieren sie als Ansprechpartner. Fachliche Diskussionen fördern den Erhalt und die Steigerung der Begeisterung für das akademische Studieren und das gewählte Studienfach. Die Stipendiaten werden von ihren Mentoren angeregt, stets über den Tellerrand hinaus zu blicken, bekommen qualifizierte Unterstützung bei [...]

„Hybride Werkstoffe und Bauteile für den Maschinen- und Anlagenbau“, TU Chemnitz

"Hybride Werkstoffe und Bauteile für den Maschinen- und Anlagenbau", Technische Universität Chemnitz Seit mehreren Jahren fördern wir das Forschungsprojekt „Hybride Werkstoffe und Bauteile für den Maschinen- und Anlagenbau“ der Fakultät für Maschinenbau der Technischen Universität Chemnitz. Einige Ergebnisse der im Rahmen dieses Projektes durchgeführten Untersuchungen sind in die Dissertationsschrift von Dr.-Ing. Ralf Bartsch, Chemnitz, eingeflossen. Seine Arbeit befasst sich mit der thermischen Analyse von Gleitketten-Fördersystemen sowie den darin eingesetzten thermoplastischen Kunststoff-Kunststoff-Gleitpaarungen. Aus den Untersuchungsergebnissen konnte Herr Bartsch ein thermisches Auslegungskriterium für Kunststoff-Kunststoff-Gleitpaarungen ableiten, welches sowohl auf Gleitketten-Förderer als auch perspektivisch auf ähnliche tribologische Systeme übertragbar ist. Die im Juni 2017 eingereichte Dissertationsschrift von Ralf Bartsch ist im Volltext abrufbar.

Bayerisches Rotes Kreuz, Traumabetreuung von Kindern, Fortbildung

Bayerisches Rotes Kreuz, Traumabetreuung von Kindern, Fortbildung Syrien, Afghanistan, Somalia, Irak – tagtäglich werden wir mit den Bildern von grausigen Kriegsschauplätzen konfrontiert. Den Menschen bleibt nur die Flucht – vor Tod, Gewalt, Vertreibung und Hunger. Viele von ihnen haben Schutz in Deutschland gefunden. Doch insbesondere für Kinder sind die schrecklichen Erlebnisse schwer zu bewältigen. Nicht wenige von ihnen leiden an posttraumatischen Belastungsstörungen, die bedeutende Auswirkungen auf ihr soziales Verhalten haben können: sie sind ängstlich, traurig, schreckhaft, aggressiv oder ziehen sich völlig zurück. Auch körperliche Symptome wie Schlafstörungen, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit oder Kopfschmerzen sind keine Seltenheit. Die verletzten kleinen Seelen stellen das pädagogische Fachpersonal deutscher Kindertagesstätten vor große Herausforderungen. Die modulare Fortbildung „(Traumatisierte) Flüchtlingskinder in der Kindertagesstätte“ des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) vermittelt Erziehern und Erzieherinnen allgemeine Grundlagen der Traumapädagogik, Bindungstheorie und Resilienzstärkung. Sie erhalten wertvolle Handlungstipps für den Umgang mit den Kindern und lernen bestimmte Verhaltensweisen als Folge des Traumas zu erkennen. So können sie die Mädchen und Jungen zukünftig bei der Verarbeitung unterstützen. Auch Informationen über die Länder und Kulturen oder die Fluchtgründe sind Teil der Weiterbildungsmaßnahme. Kindertageseinrichtungen sind eine wichtige Unterstützung bei der Eingewöhnung und Integration von Familien mit Migrationshintergrund. [...]

Maecenata Institut, Zivilgesellschaft und Kommunen

Maecenata Institut, Zivilgesellschaft und Kommunen Lerneffekte der Flüchtlingskrise für das Engagement in Krisen Ohne das große Engagement der zivilgesellschaftlichen Helfergruppen in den Kommunen wäre die Aufnahme der Geflüchteten im vergangenen Jahr nicht möglich gewesen. Nun geht es darum zu erkennen, welche Lernprozesse bei zivilgesellschaftlichen Gruppen und bei Verwaltungen angestoßen wurden und wie die Zusammenarbeit verbessert werden kann. Auch in der anstehenden Phase der Integration, die sich über viele Jahre ausdehnen wird, und bei künftigen krisenhaften Ereignissen, wird es auf die Engagementbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger ankommen. Grundlage des Projekts sind Interviews sowie Auswertungen der Organisationsformen der kommunalen Flüchtlingshilfen und der zivilgesellschaftlichen Unterstützungsformen. Untersucht werden Kommunen in Bayern, Brandenburg, Sachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Das Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft führt das von der Röchling Stiftung geförderte Begleitforschungsprojekt „Zivilgesellschaft und Kommunen: Lerneffekte der Flüchtlingskrise für das Engagement in Krisen“ durch. Das Projekt untersucht inwiefern die Zusammenarbeit von zivilgesellschaftlichen Helfergruppen und kommunalen Verwaltungen verbessert werden kann und wo Defizite liegen. Zudem wird analysiert, wie mit den Defiziten umgegangen wurde und ob Lernprozesse organisiert wurden. Weiterhin beschäftigt sich das Vorhaben mit der Überprüfung der Übertragungsfähigkeit der Lernprozesse auf andere Krisenkontexte. Gewonnene Erkenntnisse sollen dabei behilflich sein, [...]

Maecenata Institut, Engagiert in neuer Umgebung

Maecenata Institut, Engagiert in neuer Umgebung Ermutigung und Ertüchtigung von geflüchteten Menschen zum Engagement Die Gesellschaft steht in den kommenden Jahren vor der Herausforderung der Integration der Geflüchteten. Ohne die Zivilgesellschaft wird diese nicht gelingen. Immer wichtiger wird das Engagement der Geflüchteten selbst. Sie bringen für diesen Prozess wertvolle Kompetenzen und auch kulturell sehr gute Voraussetzungen für ein aktives Engagement mit. Je aktiver sie sind, desto besser kann Integration gelingen. Das Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft führt das von der Röchling Stiftung geförderte Begleitforschungsprojekt „Engagiert in neuer Umgebung: Ermutigung und Ertüchtigung von geflüchteten Menschen zum Engagement“ durch. Das Projekt geht davon aus, dass die Geflüchteten Subjekte, nicht Objekte des Integrationsprozesses sind und sucht im Sinne einer Hilfestellung für aktives Engagement nach förder- und hinderlichen Bedingungen für ihr Engagement. Es beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, welche Voraussetzungen geflüchtete Menschen für Engagement mitbringen, wo und wie sie eigene Formen des Engagements entwickeln. Das Maecenata Institut möchte ermitteln, wie geflüchtete Menschen in zivilgesellschaftliche Hilfestrukturen eingebunden werden und ihr Engagement besser sichtbar gemacht werden kann. Die Ergebnisse werden in einem Projektbericht und einem Policy-Paper veröffentlicht. Darüber hinaus ist beabsichtigt, die Ergebnisse des Projekts auf [...]

Vitus, Menschen mit Behinderung, Berufsausbildung, Inklusion

Vitus, Menschen mit Behinderung, Berufsausbildung, Inklusion Trotz zahlreicher Gesetze und Eingliederungshilfen – die Beschäftigungssituation von Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ist nach wie vor schwierig. Sie sind und bleiben unterrepräsentiert. Dabei mangelt es den Wenigsten an handwerklichen Fähigkeiten. Vielmehr erschweren sowohl Informations- und Wahrnehmungsdefizite als auch Vorurteile hinsichtlich Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit, Sozialkompetenzen oder Einsatzmöglichkeiten den Zugang zum Arbeitsmarkt. Das Projekt „Gestaltung von Übergängen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt“ des VITUS e.V. fördert die berufliche Eingliederung junger Frauen und Männer mit Behinderung, die eine besonders intensive und individuelle Betreuung benötigen. Das Konzept beinhaltet passgenaue Qualifizierungen sowie unterstützende Maßnahmen einschließlich der Vermittlung auf dem Arbeitsmarkt. Die Projekt-Teilnehmer erhalten somit die notwendige Starthilfe in ein gleichberechtigtes Leben. Die Teilhabe am Arbeitsleben ist eine wesentliche Voraussetzung für die Anerkennung, ökonomische Selbständigkeit sowie das Selbstwertgefühl behinderter Menschen. Inklusion ist wichtig für das menschliche Miteinander. Sie stellt die Gesellschaft allerdings auch vor große Herausforderungen – insbesondere wenn es darum geht, Beschäftigungsmöglichkeiten außerhalb sogenannter Behindertenwerkstätten zu schaffen. Aus diesem Grund unterstützen wir die Arbeit von VITUS mit einer Fördersumme in Höhe von 102.000 Euro. Darüber hinaus stellen wir in unserem Werk in Haren Arbeits- beziehungsweise Praktikumsplätze für Teilnehmer des Programms zur Verfügung. Wir setzen damit ein [...]

Evangelisches Kinder- und Jugendwerk Mannheim, Neugestaltung des Seilgartens „just try it“

EVANGELISCHES KINDER- UND JUGENDWERK MANNHEIM, NEUGESTALTUNG DES SEILGARTENS „JUST TRY IT“ Damit Kinder und Jugendliche zu verantwortungsbewussten, ausgeglichenen Erwachsenen heranwachsen ist in jungen Jahren die Vermittlung von Werten und Normen von besonderer Bedeutung. Soziale Kompetenzen wie Kooperations-, Kommunikations-, Konflikt- und Empathiefähigkeit sowie Zuverlässigkeit und Umsichtigkeit müssen gelernt und gelebt werden. Bei Kindern und Jugendlichen gelingt das am besten in der Freizeit. Diese Aspekte der Gemeinschaftskultur vermittelt das Evangelische Kinder- und Jugendwerk Mannheim mit seinem (Förder-)Angebot Seilgarten „just try it“. Dort entdecken Kinder und Jugendliche neue Fähigkeiten und stärken gleichzeitig ihr Selbstbewusstsein, sie lernen mutig zu sein und Vertrauen zu haben – gleichzeitig erfahren sie, wie wichtig Konzentration und Sorgfalt sind. Seit 2002 ist der Seilgarten „just try it“ Anlaufstelle für Schüler, Auszubildende und junge Erwachsene. Der Clou: Die Kinder und Jugendlichen werden immer durch andere GruppenteilnehmerInnen gesichert; Gemeinschafts-,  Vertrauens- und Verantwortungsgefühl werden entwickelt und gestärkt. Dieser Ansatz macht den Seilgarten bis heute einzigartig in der Metropolregion Rhein-Neckar. Er ermöglicht besonders wirkungsvolle pädagogische und gruppendynamische Trainingsmaßnahmen. Rund 100 Schulen und Jugendgruppen, die Mannheimer Polizei (im Rahmen ihres Gewaltpräventionsprogramms), der Drogenverein Mannheim und verschiedene Unternehmen mit ihren Ausbildungs- und Nachwuchsförderungsprogrammen nutzen den Seilgarten. Die materialbedingt begrenzte Lebensdauer des Seilgartens und die [...]

Christoffel-Blindenmission, Rehaklinik, Kenia

Christoffel-Blindenmission Rehaklinik, Kenia In vielen afrikanischen Ländern gilt eine Behinderung immer noch als Tabu oder sogar als Fluch. Gehandicapte Menschen werden deshalb stigmatisiert und abgeschoben. Sie fristen oftmals ein Schattendasein unterhalb der Armutsgrenze. Geeignete Reha-Maßnahmen bleiben ihnen verwehrt – auch weil es an den notwendigen medizinischen Einrichtungen und Fachkräften fehlt. In Kooperation mit dem Christoffel-Blindenmission e.V. baut die Röchling Stiftung in Kenia, im Distrikt Siaya, eine Reha-Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Der Verein kümmert sich seit vielen Jahren um deren medizinische Versorgung in Entwicklungsländern. Neben Behandlung, Therapie und Hilfsmitteln ermöglicht er ihnen auch den Zugang zu Bildung und Arbeit, damit sie als gleichberechtigte Mitglieder an der Gesellschaft teilhaben können. Die selbständige Einrichtung wird auf dem Gelände des größten Bezirkskrankenhauses, dem Siaya County Hospital, errichtet. Neben der Reha-Abteilung sollen auch eine orthopädische Werkstatt sowie Physiotherapie- und Ergotherapieangebote aufgebaut werden. Wir möchten damit die Lebenssituation hunderter behinderter Menschen in Kenia nachhaltig verbessern. Dafür stellen wir der Einrichtung alle notwendigen Geräte und Verbrauchsgüter zur Verfügung, schulen und stellen medizinisches und administratives Personal ein, errichten einen mobilen ländlichen Außendienst, gewährleisten die Nachsorge von Patienten und informieren über körperliche Behinderungen. Denn Veränderungen entstehen letzten Endes immer in den Köpfen der Menschen. Nach dem dreijährigen [...]