Was Uns Bewegt

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Polyproblem – Der Stakeholder-Dialog

POLYPROBLEM - Der Stakeholder-Dialog Die Kräfte bündeln. Gemeinsam Lösungen entwickeln, anstatt immer neue Einzelprojekte in die Welt zu setzen. Die Möglichkeiten von Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft besser miteinander verbinden. Geleitet vom Gedanken des Collective Impact-Konzeptes trafen sich rund 150 Expertinnen und Experten auf Einladung von Wider Sense (ehemals: Beyond Philanthropy) und der Röchling Stiftung. Die Resonanz sowie die kaum vorhandene "No-Show"-Quote haben die Erwartungen übertroffen. Indem Uwe Amrhein (Stiftungsmanager, Röchling Stiftung) die Gäste aus Politik, Stiftungswesen, Bildung und Industrie direkt als Mitstreiter begrüßte, offenbarte er in einem Wort, was das Ziel der Veranstaltung ist: Im ersten Schritt strukturierte Gedanken zu einem verzahnten Vorgehen zur Lösung des Polyproblems Kunststoff und Umwelt zusammenzubringen. Am längeren Ende wird es darum gehen, erste Impulse für gemeinsame Formate, Werkzeuge und Orte im Geiste des Collective Impacts zu sedimentieren. Uwe Amrhein welcoming the #stakeholders at our dialogue #plastic and #environment, #POLYPROBLEM @BePhilanthropy pic.twitter.com/ViM12fSCB8 — Röchling Siftung (@RoechlingST) 27. März 2019 Der Tag startete historisch. Dr. Franz Mauelshagen von der Universität Duisburg, Center of Global Cooperation Research beleuchtete die Geschichte eines künstlichen Werkstoffs, dessen globale Verbreitung sinnbildlich für ein Anthropozän - ein Zeitalter, in dem der Mensch zum relevanten Faktor für biologische, geologische, und atmosphärische Prozesse [...]

Studierende aus aller Welt starten in gemeinsames Forschungsprogramm

Welche Auswirkungen hat Mikroplastik auf Meeresorganismen? Das ist die zentrale Forschungsfrage im Rahmen des Forschungs- und Ausbildungsprogramms GAME am GEOMAR Helmholz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. 17 Studierende aus neun verschiedenen Ländern arbeiten gemeinsam daran. Die Röchling Stiftung unterstützt das Programm und war beim Auftakt in Kiel dabei.

Interview mit Helmut Schmitz, Kommunikationschef beim Grünen Punkt

Es gab mal eine Zeit, da hatte jeder Haushalt in Deutschland mit dem Grünen Punkt zu tun. 1990 baute das Unternehmen als Monopolist die weltweit erste flächendeckende Sammlung von Verpackungsabfall auf. Das so genannte Duale System sollte nach der Einführung der Verpackungsverordnung den Handel und die Industrie von der Rücknahme und Entsorgung aller Verkaufsverpackungen entlasten. Der Plan ging auf. Heute gibt es das Monopol nicht mehr, aber der Grüne Punkt steht noch immer symbolisch für eine systematische Erfassung und Verwertung von Verbrauchsverpackungen. Gerade das Fehlen vergleichbarer Systeme in den Schwellenländern Südostasiens gilt als eine der wesentlichen Ursachen für Plastik in der Umwelt. Eine Delegation der Röchling Stiftung stattete dem noch immer sehr erfolgreichen Recyclingunternehmen einen Besuch ab und sprach mit Kommunikationschef Helmut Schmitz über lokale und globale Aufgaben.

Vom Mülltheater bis zum selbst recycelten Rucksack

Vom 20. August bis 19. Oktober 2018 konnten Grundschulen in Kooperation mit Schulfördervereinen kreative Mitmach-Projekte zum Thema „Ein Kreislauf für Kunststoff“ bei der Stiftung Bildung einreichen. Eine fachkundige Jury hat die zwölf besten Einsendungen ausgewählt. Deren Umsetzung wird nun von der Röchling Stiftung mit Budgets zwischen 500 und 5.000 Euro gefördert.

„Schule unter Segeln“: Mikroplastik auf hoher See untersuchen

Zum zweiten Mal ist Mikrobiologe Dr. Rüdiger Stöhr von dem durch die Röchling Stiftung unterstützten Verein One Earth – One Ocean e.V. (OEOO), der sich um die Beseitigung von Plastikmüll aus den Meeren bemüht, mit der Organisation Ocean College auf großem Segeltörn. Der Weg führt ihn diesmal von den Kapverden bis in die Karibik. Was sich nach entspanntem Segelurlaub anhört, ist harte Arbeit.

Interview mit Dr. Federica Bertocchini

Die Wissenschaftlerin Dr. Federica Bertocchini und ihre Kollegen Paolo Bombelli und Christopher J. Howe haben im April 2017 eine Entdeckung im spanischen Fachmagazin „Current Biology“ veröffentlicht, die viel öffentliche Aufmerksamkeit gewonnen hat: Dr. Federica Bertocchini entdeckte zufällig, dass der Wachswurm Galleria mellonella den Kunststoff Polyethylen biologisch abbaut. Polyethylen und Polypropylen machen 92 Prozent der weltweiten Plastikproduktion aus – und sind bisher kaum biologisch abbaubar. Dr. Federica Bertocchini stand uns Frage und Antwort zu ihrer Entdeckung, die ein großer Hoffnungsträger im Kampf gegen die Bekämpfung der Umweltverschmutzung durch Plastik darstellt.

A Plastic Ocean – Interview mit Filmemacher Craig Leeson

A Plastic Ocean ist eine Abenteuerdokumentation, die in vier Jahren Drehzeit an über 20 Locations entstanden ist. Craig Leeson und Tanya Streeter haben mit einem Team internationaler Wissenschaftler die Ursachen und die Konsequenzen der Vermüllung unserer Ozeane mit Plastik dokumentiert. Sie zeigen aber auch Lösungen auf.