Wasserversorgung für Flüchtlingslager wird sichergestellt
Ratschlag und Hilfe auf Rädern: Der „Mädchenbus Nordhessen“ fährt mit zwei Sozialpädagoginnen an Bord jährlich zwei bis drei Mal in zirka 30 Orte und Gemeinden in den Landkreisen Kassel, Waldeck-Frankenberg und Schwalm-Eder. 3.500 Mädchen im Alter von acht bis 18 Jahren werden betreut und beraten, die Fahrsaison geht jeweils von Mai bis Ende Oktober eines Jahres. Das organisatorisch-logistische und vor allem pädagogische Know-how der Mitarbeiterinnen, der gute Kontakt und die zum Teil langjährig gewachsenen vertrauensvollen Beziehungen zu den Teilnehmerinnen sorgen dafür, dass die Mädchen offen über ihre Probleme und Sorgen reden und über Ausgrenzung, Streit, Gewalt und Mobbing in der Schule und in der Familie berichten. Die Mitarbeiterinnen helfen entweder direkt oder vermitteln kompetente Ansprechpartner.
Museumsarbeit ergänzt Schulunterricht: Das Technoseum in Mannheim, bis Ende 2009 bekannt als Landesmuseum für Technik und Arbeit, ermöglicht es vor allem jungen Menschen, interaktiv und spielerisch, selbständig oder angeleitet verschiedene Erfindungs- und Forschungsprozesse zu erkunden. Das Technoseum hat sich eine nachhaltige historische und naturwissenschaftlich-technische Bildung seiner Besucher zum Ziel gesetzt. Schüler sollen befähigt werden, eine Umwelt zu gestalten, die ökologisch verträglich, wirtschaftlich leistungsfähig und sozial gerecht ist. Die Röchling-Stiftung hat das Museum in den Jahren 2007 und 2008 mit nennenswerten Beiträgen unterstützt und damit das Bildungsangebot im Technoseum wesentlich stabilisiert.
Integration statt Ausgrenzung: Das „Kleine Private Lehrinstitut Derksen“ im Münchener Stadtteil Großhadern gehört zu den Schulen mit bester Reputation weit über die Grenzen Bayerns hinaus. Das staatlich anerkannte Gymnasium in freier privater und gemeinnütziger Trägerschaft legt Wert auf eine familiäre Atmosphäre, in der ein Klima von Verbindlichkeit und persönlicher Zuwendung entsteht. Es werden nur etwa 200 Mädchen und Jungen aufgenommen, 50 Pädagogen unterrichten die Schüler. Die Schulverantwortlichen sind überzeugt: Unterricht in kleinen Klassen mit durchschnittlich 18 Schülern, selbstverständliche Integration von Körper- und Sinnesbehinderten und die Vergabe von Freiplätzen sowie Ermäßigungen an sozial Schwächere machen den Erfolg des Gymnasiums aus.
Sicherer Transport für schwer lungenkranke Kinder: Um kleine Patienten mit akutem Lungenversagen deutschlandweit optimal versorgt in die Klinik bringen zu können, ist eine spezielle Transportliege entwickelt worden. Sie macht es möglich, die Patienten auch mit einem Hubschrauber ins Universitätsklinikum Mannheim zu verlegen, wo sich ein Zentrum für Kinder mit akutem Lungenversagen etabliert hat. Jährlich überweisen Ärzte rund 50 Kinder mit Lungenversagen nach Mannheim, von denen zwei Drittel mit der künstlichen Lunge „ECMO“ (extrakorporale Membranoxygenierung) behandelt werden. Etwa zehn Kinder benötigen die Behandlung schon während des Transports. Die Spezialisten gehen davon aus, dass mit Hilfe der Trage in Zukunft noch mehr Kindern das Leben gerettet werden kann. Die Röchling-Stiftung hat im Jahr 2006 die Anschaffung der Transportliege wesentlich unterstützt.
Lernen im Schloss: Die Universität Mannheim gilt als eine der schönsten Hochschulen in Deutschland. Sie befindet sich zu weiten Teilen im Mannheimer Schloss – dem größten Barockschloss Deutschlands. Rund 11.000 Studierende arbeiten in dieser einmaligen Campusatmosphäre. In den vergangenen Jahren sind im Rahmen der Aktion „Renaissance des Barockschlosses“ Hörsäle und Bibliothek mit Hilfe von Unternehmen, Stiftungen und privaten Förderern renoviert und mit modernster Technik ausgestattet worden. Die Röchling-Stiftung hat den Umbau eines Hörsaals für 200 Studenten im Jahr 2001 mit einem nennenswerten Beitrag unterstützt.
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