Projekte » Technoseum (ehemals Landesmuseum für Technik und Arbeit)

Museumsarbeit ergänzt Schulunterricht: Das Technoseum in Mannheim, bis Ende 2009 bekannt als Landesmuseum für Technik und Arbeit, ermöglicht es vor allem jungen Menschen, interaktiv und spielerisch, selbständig oder angeleitet verschiedene Erfindungs- und Forschungsprozesse zu erkunden. Das Technoseum hat sich eine nachhaltige historische und naturwissenschaftlich-technische Bildung seiner Besucher zum Ziel gesetzt. Schüler sollen befähigt werden, eine Umwelt zu gestalten, die ökologisch verträglich, wirtschaftlich leistungsfähig und sozial gerecht ist. Die Röchling-Stiftung hat das Museum in den Jahren 2007 und 2008 mit nennenswerten Beiträgen unterstützt und damit das Bildungsangebot im Technoseum wesentlich stabilisiert.

Das Technoseum ist eine der führenden Institutionen der außerschulischen Bildungsarbeit in der Metropolregion Rhein-Neckar: Mehr als 700 verschiedene Bildungsinstitutionen aus Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz nutzen jedes Jahr die Angebote, zirka 60.000 Schüler aller Altersstufen erweitern bei einem Besuch ihren Bildungshorizont in Geschichte, Technik und Naturwissenschaften. Die Museumspädagogen betreuen bis zu 2.300 Gruppen jährlich.

Sparmaßnahmen haben im Technoseum zur Streichung von 30 Stellen geführt, gleichzeitig belasteten umfangreiche Sanierungs- und Baumaßnahmen den Etat. Die Röchling-Stiftung hat deshalb unter anderem die Kosten für einen fachlich und pädagogisch versierten Mitarbeiter für zwei Jahre übernommen und sich auch in erheblichem Umfang an Sachkosten beteiligt. Mit Hilfe der Stiftung schaffte das Technoseum zum Beispiel ein Röntgengerät an, mit dem es in Versuchen aus den Bereichen Wellenoptik und Atomphysik den Schülern eine moderne und anspruchsvolle Technik vermittelt, die insbesondere in Physik, Chemie und Biologie zur Strukturaufklärung eingesetzt wird. Um das Thema „Mechanisierung von Kopfarbeit im 17. und 18. Jahrhundert“ anschaulicher zu machen, hat das Technoseum mit Hilfe der Röchling-Stiftung eine nachgebaute zwölfstellige Leibnizsche Dualrechenmaschine erworben.

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