In über 180 Jahren hat sich das Unternehmen aus den kleinen Anfängen einer Kohlehandlung zu einem Industriekonzern entwickelt, der heute als Röchling Kunststoff-Gruppe in allen Zentren der Weltwirtschaft tätig ist.
Durch alle Phasen der Unternehmensgeschichte hat Röchling seinen Charakter als Familienunternehmen stets zu erhalten gewusst. Nicht allein der Gedanke der Zukunftssicherung, auch das Wohlergehen der Mitarbeiter und die soziale Fürsorge haben damals, genau wie heute, einen hohen Stellenwert in der Unternehmensführung. Im 19. Jahrhundert gründete die Familie Röchling - noch vor der Sozialgesetzgebung Bismarcks- eine Pensionskasse für die Mitarbeiter. Werksangehörigen wurde verbilligter Wohnraum zur Verfügung gestellt, für die Kinder gab es einen Werkskindergarten mit Speisung. Darüberhinaus konnten sich Mitarbeiter in werkseigenen Krankenhäusern behandeln lassen. Ein Besuchsdienst kümmerte sich um alleinstehende Rentner und Kranke. Dieses Engagement wurde auch von Familienangehörigen selbst geleistet. Daraus erwächst für die heutige Familiengeneration der Ansporn, an dieser gemeinnützigen Tradition anzuknüpfen und durch die Stiftungsarbeit weiter in die Zukunft zu entwickeln.
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